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Basaliom (Basalzellkarzinom)

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (20. Dezember 2013)

Ein Basaliom (Basalzellkarzinom) ist ein Hauttumor, der in der Regel keine Metastasen (Tochtergeschwulste) bildet, aber von der Haut in benachbartes Gewebe wachsen und dort Knochen und Knorpelgewebe zerstören kann. Aufgrund dieser Eigenschaften bezeichnen Mediziner ihn als "halbbösartigen" (semimalignen) Tumor.

Gemeinsam mit einer anderen Form von Hautkrebs, dem Spinaliom (Plattenepithelkarzinom), ist das Basaliom auch als heller oder weißer Hautkrebs bekannt – als Abgrenzung zu dem selteneren schwarzen Hautkrebs (Melanom), der häufig wie ein sehr dunkler Leberfleck aussieht. Das Basaliom heißt auch Basalzellkarzinom, weil es aus den sogenannten Basalzellen der Oberhaut entsteht.

Genetische Faktoren und langjährige intensive Sonnenbestrahlung (UV-Strahlung) sind die Hauptursachen für ein Basaliom. Ein Basalzellkarzinom kann überall am Körper auftreten, 80 Prozent entstehen allerdings im Bereich von Kopf und Hals (z.B. an der Nase oder im Nacken) – also an Körperstellen, die dem Sonnenlicht verhältnismäßig stark ausgesetzt sind.

Schutz vor der Sonne ist also sehr wichtig, damit heller Hautkrebs gar nicht erst entsteht. Schränken Sie daher nicht nur die Dauer der Sonnenbestrahlung ein, sondern benutzen Sie auch Sonnenschutzcremes mit hohen Lichtschutzfaktoren. Bei starker Sonneneinstrahlung empfiehlt sich schützende Kleidung und ein Sonnenhut.

Lange Zeit stützte sich die Basaliom-Therapie auf die Entfernung des Basalzellkarzinoms mittels Operation oder Bestrahlung. Bei einem oberflächlichen Basaliom stehen auch schonendere Therapiealternativen (wie die photodynamische Therapie) und moderne Arzneimittel (z.B. Imiquimod, 5-Fluorouracil) zur Verfügung.

Im Frühstadium lässt sich weißer Hautkrebs (wie das Basalzellkarzinom) gut behandeln: Die Heilungschancen sind speziell beim Basaliom sehr gut, wenn es frühzeitig erkannt wird. Daher ist es insbesondere ratsam, regelmäßig die Haut zu untersuchen beziehungsweise ein Hautkrebs-Screening beim Arzt in Anspruch zu nehmen.






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