Bartholinitis: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. März 2015)

Komplikationen

Bei einer Bartholinitis treten schwerwiegende Komplikationen im Verlauf meist nur im Rahmen einer Gonorrhö ("Tripper") auf, zum Beispiel wenn es infolge einer chronischen Entzündung zu einer dauerhaften Sterilität, also Unfruchtbarkeit, kommt.

Prognose

Bei der Bartholinitis ist die Prognose gut. Für den Partner besteht, mit Ausnahme der sexuell übertragbaren Erkrankungen wie der Gonorrhö, kein Infektionsrisiko. Der Geschlechtsverkehr ist wieder möglich, sobald die Betroffene sich nach der Erkrankung in der Lage dazu fühlt und Lust hat. Langzeitschäden sind nach einer Bartholinitis in der Regel nicht zu erwarten.

Nachsorge

Um ein erneutes Auftreten eines Abszesses (Eiteransammlung) bei einer Bartholinitis zu verhindern, ist eine Nachsorge mit desinfizierenden Sitzbädern sinnvoll, nachdem der Arzt den Abszess geöffnet hat.

Vorbeugen

Einer Bartholinitis kann man durch hygienische Maßnahme vorbeugen. So sollten Frauen beispielsweise darauf achten, sich nach dem Toilettengang von vorne nach hinten abzuwischen. Dadurch lässt sich verhindern, dass Darmbakterien in den Scheideneingang gelangen. Im Falle der Gonorrhö ("Tripper") gelten die Maßnahmen zur Vermeidung sexuell übertragbare Krankheiten: Safer Sex mit Kondom.

Wenn Sie sich über die Gesundheit Ihres Sexualpartners nicht sicher sind, achten Sie beim Sex auf eine konsequente Anwendung von Kondomen. So verringern Sie nicht nur das Risiko einer Bartholinitis, sondern schützen sich auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV oder Hepatitis.


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