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Bartholinitis

Bartholinitis: Definition

Stand: 18. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Als Bartholinitis bezeichnen Mediziner eine ein- oder doppelseitige Entzündung spezieller Drüsen im Scheidenbereich der Frau: der sogenannten Bartholindrüsen oder ihrer Ausführungsgänge. Die Bartholindrüsen sind zwei etwa bohnengroße, beidseits des Scheidenvorhofs im hinteren Drittel der großen Schamlippen gelegene Drüsen, deren Ausführungsgänge auf der Innenfläche der kleinen Schamlippen münden. Bei sexueller Erregung geben die Drüsen ein schleimiges Sekret ab und befeuchten den Scheideneingang.

Das Bild zeigt einen Abszess an der Bartholini´schen Drüse

Die Bezeichnung "Bartholindrüsen" geht auf den dänischen Anatomen Caspar Bartholin (1655-1738) zurück. Die entsprechenden Drüsen beim Mann werden nach dem englischen Anatomen William Cowper (1666-1709) als Cowpersche Drüsen bezeichnet. Sie befinden sich neben der Peniswurzel und entleeren ihr Sekret direkt in die Harnröhre.

Häufigkeit

Für Bartholinitis gibt es keine genauen Angaben zur Häufigkeit. Es wird jedoch angenommen, dass Frauen während der Geschlechtsreife besonders häufig betroffen sind.

Weiterlesen: Bartholinitis: Ursachen

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