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Bakterielle Vaginose: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. November 2014)

Eine bakterielle Vaginose lässt sich medikamentös vor allem mit Antibiotika wie Clindamycin oder Metronidazol behandeln. Meist kommen die Wirkstoffe in Form von Vaginaltabletten oder -zäpfchen zum Einsatz, Clindamycin ist auch als Creme erhältlich.

Alternativ lässt sich die bakterielle Vaginose auch lokal behandeln, zum Beispiel mit:

Eine bakterielle Vaginose sollten Sie in jedem Fall behandeln lassen, da das zwar geringe, aber dennoch vorhandene Risiko besteht, dass die Infektion in die oberen Bereiche der Genitalregion aufsteigt. Auch besteht ohne Behandlung in der Schwangerschaft unter anderem das Risiko einer Frühgeburt oder einer Neugeborenensepsis (Blutvergiftung beim Neugeborenen).

Bislang behandeln Ärzte Sexualpartner bei einer bakteriellen Vaginose noch nicht automatisch mit. Studien zeigen jedoch, dass bei betroffenen Frauen meist auch beim Sexualpartner Gardnerella-Bakterien nachweisbar sind. Bei Männern führt dies jedoch in der Regel nicht zu Beschwerden. Um die Rückfallhäufigkeit bei Frauen zu senken beziehungsweise einen "Ping-Pong-Effekt" zu vermeiden, ist eine Mitbehandlung des Partners deshalb durchaus sinnvoll.






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