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Bakterielle Endokarditis

Prognose

Stand: 13. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer rechtzeitig begonnenen Therapie hängt bei der bakteriellen Endokarditis die Prognose vom jeweiligen Erreger ab. Die durch penicillinempfindliche Streptokokken (A-Streptokokken, Pneumokokken) ausgelöste Endokarditis ist meist schnell und erfolgreich behandelbar, sodass sich die Erkrankten nach wenigen Tagen wieder gut fühlen und das Fieber verschwindet. Eine durch Staphylokokken ausgelöste Endokarditis spricht dagegen nur sehr langsam auf eine Therapie an.

Eine unbehandelte bakterielle Endokarditis hat eine schlechte Prognose. Sie verläuft in vielen Fällen tödlich. Der Allgemeinzustand des Betroffenen und sein Alter spielen dabei unter anderem eine große Rolle.

Bei einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Befall der Aortenklappe oder mehrerer Klappen, ausgedehnten Blutgerinnselablagerungen, nach Klappenersatz-Operationenverschlechtert sich bei einer bakteriellen Endokarditis die Prognose genauso wie bei Klappenringabszessen und ausgedehnten Embolien. Die Prognose ist also stark abhängig von der Vielfalt und dem Ausmaß der Komplikationen.

Weiterlesen: Bakterielle Endokarditis: Vorbeugen

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