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Baker-Zyste

Baker-Zyste: Diagnose

Stand: 18. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Liegt eine Baker-Zyste vor, stellt der Arzt die Diagnose meist aufgrund der Beschwerden und dem Befund der körperlichen Untersuchung. Drückt der Arzt mit dem Finger in die Kniekehle, verursacht das häufig Schmerzen.

Neben den Schilderungen, dem klinischen Bild der Baker-Zyste und den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung können verschiedene Methoden die Diagnose sichern. Eine Röntgenuntersuchung kann arthrotische Veränderungen des Kniegelenks oder in seltenen Fällen auch Knochentumoren als Ursache der Beschwerden aufzeigen.

Eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Kniekehle weist die Baker-Zyste nach und zeigt, wie groß die Zyste ist und wohin sie sich ausbreitet. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) kann im Weiteren die genaue anatomische Lokalisation der Baker-Zyste und die Verbindung zur Gelenkkapsel zeigen.

Bei einer Baker-Zyste ist die Diagnose oft schwierig, wenn sie eine sehr langgestreckte, schlauchförmige Struktur oder Einblutungen mit und ohne Risse (Rupturen) aufweist.

Weiterlesen: Baker-Zyste: Therapie

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