Baker-Zyste: Diagnose beim Arzt

Veröffentlicht von: Till von Bracht (01. März 2016)

Liegt eine Baker-Zyste vor, stellt der Arzt die Diagnose meist aufgrund der Beschwerden und dem Befund der körperlichen Untersuchung. Drückt der Arzt mit dem Finger in die Kniekehle, verursacht das häufig Schmerzen.

Neben den Schilderungen, den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung sowie dem klinischen Bild der Baker-Zyste können verschiedene Methoden die Diagnose sichern. Eine Röntgenuntersuchung kann arthrosebedingte Veränderungen des Kniegelenks oder in seltenen Fällen auch Knochentumoren als Ursache der Beschwerden aufzeigen. Die Baker-Zyste selbst ist aber auf der Röntgenaufnahme nicht zu erkennen.

Mit einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Kniekehle lässt sich die Baker-Zyste darstellen und zeigen, wie groß die Zyste ist und wohin sie sich ausbreitet. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) kann die genaue anatomische Position der Baker-Zyste und die Verbindung zur Gelenkkapsel zeigen.

Bei einer Baker-Zyste ist die Diagnose oft schwierig, wenn sie eine sehr langgestreckte, schlauchförmige Struktur oder Einblutungen mit und ohne Risse (Rupturen) aufweist.


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