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Azoospermie

Azoospermie: Therapie

Stand: 31. März 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Azoospermie richtet sich die Therapie nach den zugrunde liegenden Ursachen. Die Behandlung ist teilweise mit erheblichen Problemen behaftet, da einige Ursachen der Azoospermie nicht oder nur unzureichend oder begrenzt therapierbar sind.

Eine gestörte Spermienentwicklung kann manchmal verbessert werden, indem bestimmte Medikamente vermieden werden, der Alkoholkonsum eingeschränkt und auf Drogen und Nikotin verzichtet wird. Hat die Azoospermie hormonelle Ursachen, können mithilfe geeigneter Präparate gute Erfolge erzielt werden. Liegt bei der Azoospermie eine bakterielle Infektion aufgrund einer sexuell übertragbaren Erkrankung vor, werden Antibiotika zur Therapie eingesetzt. Der negative Einfluss einer Überwärmung der Hoden ist ebenfalls behandelbar. Ist die Azoospermie durch eine Behinderung der Samenleiter bedingt, kommen operative Maßnahmen infrage. Sind diese nicht möglich, können bei manchen Arten der Azoospermie durch eine Gewebeprobe (Biopsie) aus den Hoden gesunde Spermien entnommen und für reproduktive Maßnahmen mittels künstlicher Befruchtung verwendet werden.

Weiterlesen: Azoospermie: Verlauf

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