Azoospermie: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. Juli 2015)

Je nach Ursache ist es in einigen Fällen nicht möglich, eine Azoospermie zu behandeln.

Eine gestörte Spermienentwicklung lässt sich manchmal verbessern, indem der Betroffene bestimmte Medikamente (nach Absprache mit dem behandelnden Arzt) vermeidet, den Alkoholkonsum einschränkt und auf Drogen und Nikotin verzichtet.

Hat die Azoospermie hormonelle Ursachen, können oft Hormonpräparate helfen. Liegt bei der Azoospermie eine bakterielle Infektion aufgrund einer sexuell übertragbaren Krankheit vor, verschreibt der Arzt zur Therapie Antibiotika.

Ist eine Überwärmung der Hoden für die Azoospermie verantwortlich, ist in der Regel keine Therapie nötig. Nach einer Weile bilden die Hoden wieder neue Spermien.

In manchen Fällen ist bei einer Azoospermie auch eine Operation notwendig, zum Beispiel wenn die Samenleiter versperrt sind. Ist dies nicht möglich, können Ärzte bei manchen Arten der Azoospermie durch eine Gewebeprobe (Biopsie) aus den Hoden gesunde Spermien entnehmen. Diese können zum Beispiel für eine künstliche Befruchtung eingesetzt werden.


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