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Übersäuerung (Azidose)(Stand: 30. Dezember 2008) Von einer Übersäuerung (Azidose) wird gesprochen, wenn der pH-Wert im Blut unter einen Wert von 7,36 sinkt. Im Normalfall liegt dieser Wert zwischen 7,36 und 7,44. Es gibt zwei akute Formen der Übersäuerung: die metabolische und die respiratorische Azidose. Diagnostiziert werden die akuten Formen über die Blutgasanalyse. Eine akute Übersäuerung ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom anderer Grunderkrankungen (zum Beispiel bei Diabetes mellitus oder chronischen Nierenerkrankungen). Neben den akuten Formen der Übersäuerung kann es infolge falscher Ernährung zur chronischen Übersäuerung kommen. In diesem Fall bleibt der Blutwert stabil, überschüssige Säuren lagern sich im Bindegewebe an. Weiterlesen: Azidose: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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