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Stand: 30. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Für einen Autismus kommen als Ursachen auch biochemische Faktoren infrage. Vor allem der Botenstoff Serotonin gilt als einer der möglichen Auslöser. Dieser sogenannte Neurotransmitter überträgt im Gehirn Informationen zwischen den Nervenzellen. Viele Menschen mit Autismus weisen im Vergleich zu gesunden Menschen hohe Serotoninwerte auf. Dieser erhöhte Serotoninspiegel findet sich auch bei Kindern, die eine geistige Behinderung haben. Darüber hinaus reagiert das Immunsystem einiger autistischer Kinder auf Serotonin mit einer Abwehrreaktion.
Diese bei Autismus bestehenden Unregelmäßigkeiten im Gehirnstoffwechsel sind möglicherweise die Ursachen für das problematische Sozialverhalten, die Aufmerksamkeitsdefizite und die Lernschwierigkeiten autistischer Menschen.
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