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AutismusAutismus: UrsachenStand: 30. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die einem Autismus zugrunde liegenden Ursachen sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Allerdings gilt als gesichert, dass biologische Faktoren eine bedeutende Rolle spielen. Genetische FaktorenVieles spricht dafür, dass unter den für Autismus verantwortlichen Ursachen erblich bedingte (genetische) Faktoren eine wichtige Rolle spielen. So zeigen nahe Verwandte autistischer Menschen häufiger ebenfalls autistische oder einem Autismus ähnliche Symptome. Weitere Hinweise darauf, dass genetische Faktoren an der Entstehung von Autismus beteiligt sind, liefern sogenannte Zwillingsstudien: Wenn ein Zwillingskind autistisch ist, entwickelt auch der andere Zwilling überdurchschnittlich häufig einen Autismus – bei eineiigen Zwillingen beträgt die Wahrscheinlichkeit hierfür etwa 95 Prozent, bei zweieiigen Zwillingen etwa 23 Prozent. Auch gesunde Geschwister autistischer Menschen zeigen oft autistische Auffälligkeiten: Ihre geistige und sprachliche Entwicklung verläuft im Vergleich zu gesunden Kindern meist eingeschränkt. Man vermutet mittlerweile, dass vier bis zehn Genfaktoren an der Entstehung des Autismus beteiligt sind, und erklärt damit auch die verschiedenen Formen des Autismus. Beim Rett-Syndrom, das ausschließlich Mädchen betrifft, gelang es, die erbliche Ursache herauszufinden: Bei den betroffenen Mädchen ist ein bestimmtes Gen (MeCp2) auf dem X-Chromosom verändert. Weiterlesen: Autismus: Ursachen – Biochemische Faktoren Das könnte Sie auch interessieren
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