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Autismus

Autismus: Therapie

Stand: 30. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Autismus richtet sich die Therapie immer nach den betroffenen Menschen und ihren individuellen Einschränkungen, aber auch ihren Stärken. Allerdings zielt die Behandlung autistischer Menschen nicht darauf ab, sie zu heilen, denn: Eine Heilung des Autismus im klassischen Sinn ist nicht möglich – die Störung begleitet die Betroffenen trotz Therapie ihr Leben lang und schränkt sie mehr oder weniger besonders in ihrem Sozialleben ein.

Allgemein ist es wichtig, dass eine Autismus-Therapie folgende übergeordnete Ziele verfolgt:

  • Die normale Entwicklung der Betroffenen fördern,
  • Hilfe und Unterstützung im Umgang mit anderen Menschen bieten,
  • eingefahrene (rigide) und sich wiederholende (stereotype) Verhaltensweisen abbauen,
  • die Familie der Betroffenen unterstützen.

Diese Ziele der Autismus-Therapie versuchen Psychiater, Psychologen und Pädagogen mit unterschiedlichen Methoden zu erreichen.

Medikamentöse Therapie

Eine gegen Autismus zuverlässig wirksame medikamentöse Therapie steht bisher nicht zur Verfügung.

Daher beschränkt sich eine bei Autismus eingesetzte medikamentöse Therapie darauf, Begleiterscheinungen der autistischen Störung zu behandeln. So helfen zum Beispiel Neuroleptika und Benzodiazepine, starke Spannungszustände abzubauen und selbstverletzendes Verhalten zu begrenzen. Viele Autisten haben epileptische Anfälle, zu deren Behandlung ebenfalls Medikamente geeignet sind.

Weiterlesen: Autismus: Therapie – Verhaltenstraining

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