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AutismusHäufigkeit(Stand: 21. Januar 2009) Der frühkindlichen Autismus (Kanner-Syndrom) ist einer der Hauptformen des Autismus – bei ihm zeigen die Betroffenen bereits als Säuglinge Auffälligkeiten in ihrem Sozialverhalten. Diese Autismus-Form tritt selten auf: Bei 2 bis 5 von 10.000 Kindern stellen Mediziner ein Kanner-Syndrom fest. Jungen sind 3- bis 4-mal häufiger betroffen als Mädchen. Der atypische Autismus gilt als Variante des frühkindlichen Autismus (Kanner-Syndrom). Der Unterschied liegt in folgenden Merkmalen:
Allgemein lässt sich sagen, dass der Begriff "atypischer Autismus" für eine mildere Form der autistischen Störung steht. Das Asperger-Syndrom gilt ebenfalls als eine mildere Form des frühkindlichen Autismus. Die Symptome fallen meist erst im Kindergarten oder in der Grundschule auf und sind weniger stark ausgeprägt. Das Asperger-Syndrom betrifft fast nur Jungen. Die Häufigkeit liegt bei 3 von 10.000 Kindern. Das Rett-Syndrom betrifft ausschließlich Mädchen. Es ist eine angeborene Form des Autismus, bei der die ersten Symptome zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 4. Lebensjahr auftreten. Sowohl die körperliche als auch die geistige Entwicklung der Mädchen verlangsamt sich plötzlich oder bricht ab. Ihre Fähigkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, geht verloren. Das Rett-Syndrom betrifft 1 von 15.000 bis 20.000 Mädchen. Weiterlesen: Autismus: Definition – Historisches Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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