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Forenexpertin: Dr. Anja Liekfeld
Forum Augenheilkunde
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Stand: 1. Oktober 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Perimetrie (Gesichtsfeldmessung) ist die Überprüfung des Bereichs, den man wahrnehmen kann, ohne das Auge zu bewegen – das Gesichtsfeld. Hierbei unterscheiden sich das Gesichtsfeld eines Auges (monokulares Gesichtsfeld) und das beider Augen (binokulares Gesichtsfeld).
Beim Blick geradeaus, reicht das Gesichtsfeld zur Seite bis zu einem Winkel von über 90 Grad. Nach unten sind es bis zu 70 Grad und nach oben sowie zur Nase hin bis 60 Grad. Für Farben ist das Gesichtsfeld kleiner als für weißes Licht. Gegenstände am Rande des Felds, werden deshalb nicht farbig wahrgenommen. Außerdem ist das Gesichtsfeld abhängig von der Gewöhnung (Adaption), der Größe und der Helligkeit eines betrachteten Objekts.
Im Alter nimmt die Größe des Gesichtsfelds aufgrund normaler Alterungsprozesse ab. Auch verschiedene Erkrankungen des Auges oder des Gehirns, wie beispielsweise Grüner Star oder Makuladegeneration) können das Gesichtsfeld beeinträchtigen. Ausfälle im Gesichtsfeld werden mit der Gesichtsfeldmessung (Perimetrie, Perimetermessung) bestimmt. Diese erfasst das gesamte Sehfeld vom Zentrum bis zum äußersten Rand.
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