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Stand: 25. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Presbyopie (Alterssichtigkeit, Altersweitsichtigkeit) nimmt typischerweise einen langsam fortschreitenden Verlauf. Obwohl der ursächliche Elastizitätsverlust der Augenlinse schon in der Kindheit beginnt (die Linse versteift sich bereits ab dem zehnten Lebensjahr stetig), tritt die Presbyopie erst (v.a. in Form von zunehmenden Schwierigkeiten beim Lesen) zutage, wenn der Verlust der Nahanpassungsfähigkeit der Augen ein gewisses Ausmaß erreicht hat. Bei Normalsichtigen ist dies in der Regel erst zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr der Fall. In höherem Alter benötigt daher praktisch jeder eine Lesebrille.
Einer Presbyopie (Alterssichtigkeit, Altersweitsichtigkeit) können Sie nicht wirksam vorbeugen, da sie die Folge des normalen Alterungsprozesses ist. Sie könnten zwar versuchen, die Entstehung der Altersweitsichtigkeit über ein Augentraining, also ein Training der für die Scharfstellung (Akkommodation) verantwortlichen Augenmuskulatur, zu verzögern. Ob solche Übungen den Alterungsprozess wirklich verlangsamen und die daraus entstehende Presbyopie hinausschieben können, ist jedoch umstritten.
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