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Nachtblindheit
Nachtblindheit (Hemeralopie)Stand: 19. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Nachtblindheit (Hemeralopie) ist die Sehleistung in Dämmerung und Dunkelheit deutlich vermindert, was zum Beispiel beim Autofahren große Probleme bereiten kann. Wer nachtblind ist, hat bei Nacht Sehprobleme, weil sich die Augen nicht an die Dunkelheit anpassen können. Grund für diese gestörte Dunkeladaption ist ein Funktionsausfall der für das Dämmerungssehen verantwortlichen Sinneszellen (sog. Stäbchen) in der Netzhaut des Auges. Die Nachtblindheit kann erbliche oder erworbene Ursachen haben:
Nachtblinde Menschen nehmen ihre Schwierigkeit, in der Dämmerung oder Dunkelheit zu sehen, oft kaum wahr, da die Nachtblindheit schon immer bestand oder sich die Symptome nur langsam entwickeln. Daher erfolgt auch bei angeborenen Formen von Hemeralopie die Diagnose oft erst zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr. Ob jemand nachtblind ist, kann der Augenarzt durch einen Test mit dem sogenannten Adaptometer feststellen: Dabei misst er die Sehleistung sowie die Hell-/Dunkeladaptation der Augen. Neben der Nachtblindheit kann der Test auch zeigen, ob zum Beispiel eine zusätzliche Nachtkurzsichtigkeit oder eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit besteht. Bei Nachtblindheit sind die Möglichkeiten der Behandlung begrenzt und ebenso wie die Prognose wesentlich von der zugrunde liegenden Ursache abhängig. Eine Brille gegen die Nachtsehschwäche gibt es nicht. Auch vorbeugen kann man einer Nachtblindheit nur bedingt: So ist eine gesunde Ernährung mit ausreichender Zufuhr von Vitamin A (auch während der Schwangerschaft und Stillzeit) wichtig, um zu verhindern, dass ein Vitamin-A-Mangel eine Hemeralopie auslöst. Weiterlesen: Nachtblindheit: Definition Das könnte Sie auch interessieren
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