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Stand: 19. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei der Nachtblindheit (Hemeralopie) hängt der Verlauf von den Ursachen für die im Dunkeln verminderte Sehfähigkeit ab:
Eine erblich bedingte Nachtblindheit kann sehr unterschiedlich verlaufen: Die angeborene (kongenitale) Nachtblindheit bleibt ein Leben lang bestehen, wobei sie sich in der Regel im Lauf des Lebens weder verstärkt noch abschwächt. Entsteht die Hemeralopie im Verlauf einer erblichen Retinopathia pigmentosa, ist das Dämmerungs- und Nachtsehen typischerweise zunehmend vermindert.
Die erworbenen Formen von Nachtblindheit können einen zeitlich begrenzten Verlauf nehmen und haben oftmals eine bessere Prognose, die allerdings ebenfalls von der zugrunde liegenden Ursache abhängig ist.
Wer vorübergehend oder chronisch nachtblind ist, gestaltet sein nächtliches Umfeld am besten so, dass es sich trotz Nachtblindheit gut meistern lässt.
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