Startseite > Krankheiten > Augenerkrankungen > Altersbedingte Makuladegeneration (altersabhängige Makuladegeneration, AMD) > Definition
Stand: 18. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die altersbedingte Makuladegeneration (altersabhängige Makuladegeneration, AMD) ist eine Augenerkrankung, die im höheren Alter auftritt und zu einem meist fortschreitenden Verlust der zentralen Sehschärfe führt. Die infolge der Erkrankung degenerativ veränderte Makula (bzw. gelber Fleck) ist die zentrale Stelle auf der Netzhaut des Auges. Während die übrige Netzhaut hauptsächlich Umrisse und Hell-Dunkel-Kontraste wahrnimmt, ist die Makula für das scharfe Sehen (sog. Fixierung, Fixation) zuständig.
Obwohl die altersbedingte Makuladegeneration mit einem fortschreitenden Sehverlust einhergeht, ist auch im Spätstadium nicht mit einer völligen Erblindung zu rechnen. Menschen mit AMD haben häufig keine Schwierigkeiten, sich noch in ihrer Umgebung zu orientieren. Allerdings verlieren sie in der Regel ihre Lesefähigkeit, sind nicht mehr fahrtüchtig und können ihre Mitmenschen oft nur noch schwer erkennen.
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