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Lidtumoren
LidtumorenLidtumoren: DefinitionStand: 27. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Geschwulste am Ober- oder Unterlid des Auges gehören zu der vielfältigen Gruppe der "Lidtumoren". Sie können gutartig oder bösartig sein. Der mit Abstand häufigste bösartige Lidtumor ist das sogenannte Basalzellkarzinom (Basaliom), das auch andere Gesichtsbereiche, wie Nase oder Ohrmuschel, befallen kann. Es deckt circa 90 Prozent aller Lidtumoren ab und betrifft vor allem Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Zunehmend erkranken allerdings auch jüngere Menschen an Lidtumoren. Wesentlich seltener als das Basaliom treten andere, die Haut betreffende, bösartige Tumoren in der Lidregion auf. Dazu gehören das Plattenepithelkarzinom, das Talgdrüsenkarzinom oder der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom). Bei Patienten im fortgeschrittenen AIDS-Stadium können auch sogenannte Kaposi-Sarkome (seltene Gefäßtumoren) an den Augenlidern auftreten. Gutartige Lidtumoren sind beispielsweise Warzen, Blutschwämme (Hämangiome) oder Fettablagerungen (Xanthelasmen), die sich als gelbliche Knötchen beziehungsweise Herde um das Auge herum bilden. Außerdem können an den Lidern Muttermale (Naevi) und Keratoakanthome (knotige Hautgeschwulste) auftreten. Weiterlesen: Lidtumoren: Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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