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Kurzsichtigkeit (Myopie)

Augenoperation

Stand: 29. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Kurzsichtigkeit (Myopie) kommen zur Therapie zunehmend eine Augenoperation mit dem Laser ( Augenlaser-Operationen, Lasik) oder andere Verfahren zum Einsatz. All diese Eingriffe sind jedoch meistens kosmetischer Natur, da dann zum Beispiel keine Brille mehr nötig ist.

Aus medizinischen Gründen erfolgt eine Augenoperation zur Therapie einer Kurzsichtigkeit eher selten. Jeder operative Eingriff, auch durch Lasern, kann zu Komplikationen führen, durch die Sie im schlimmsten Fall ein Auge oder zumindest einen Teil ihrer Sehschärfe verlieren können. Außerdem lässt sich vor allem dann, wenn die Augen stark kurzsichtig sind, die angestrebte Normalsichtigkeit nicht immer genau berechnen.

Grundsätzlich ist es wie folgt möglich, eine Kurzsichtigkeit bei einer Augenoperation zu beheben:

  • durch Veränderung der Brechkraft der Hornhaut – entweder über radiäre Einschnitte, über Gewebeabtragung mit dem Laser oder mit einem in die Hornhaut eingesetzten Kunstoffring
  • durch Veränderung der Brechkraft der Linse – entweder durch Entfernen der Linse wie bei der Katarakt-Operation (einschließlich aller möglichen Komplikationen) oder über eine vor die natürliche Linse eingesetzte künstliche Linse (mit einer Brechkraft, welche die Myopie entsprechend korrigiert)

Weiterlesen: Kurzsichtigkeit (Myopie): Verlauf

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