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Stand: 29. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ein Hornhautgeschwür oder Hornhautulkus (Ulcus corneae) ist eine durch eine geschädigte Hornhaut gekennzeichnete Augenerkrankung, bei der es am Rand der Hornhautveränderung zunehmend zu Einschmelzungen kommt. Hornhautgeschwüre (Hornhautulzera) sind durch Krankheitserreger (infektiös) bedingt, die meist durch oberflächliche Hornhautverletzungen eindringen. Das betroffene Auge ist gereizt und deutlich gerötet.
Die Hornhaut des Auges (die Cornea) ist Teil des optischen Systems und spielt für das Sehen eine große Rolle. Aufgrund ihrer starken Brechkraft beeinträchtigen Unregelmäßigkeiten ihrer Oberfläche, wie sie zum Beispiel beim Hornhautgeschwür (Ulcus corneae) vorliegen, das Sehvermögen massiv.
Zu ihrem Schutz weist die Hornhaut des Auges eine enge Versorgung mit reizempfindlichen Nerven auf. So ist sichergestellt, dass sich Verletzungen der Hornhaut (die meist Bedingung dafür sind, dass ein Hornhautgeschwür entsteht) durch Schmerzen, krampfhaften Lidschluss und Tränenfluss bemerkbar machen.
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