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Glaukom (grüner Star)
Glaukom (grüner Star)Stand: 1. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Der Begriff Glaukom (grüner Star) fasst Augenerkrankungen zusammen, bei denen der Druck im Inneren des Auges erhöht ist. Bei unzureichender Behandlung können sie den Sehnerv schädigen und Sehstörungen mit eingeschränktem Gesichtsfeld (sog. Gesichtsfeldausfall) und Erblindung hervorrufen. Etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung sind von einem Glaukom betroffen. Das Risiko daran zu erkranken, steigt insbesondere mit zunehmendem Lebensalter. Es existieren verschiedene Formen des Glaukoms: Am häufigsten ist das primäre Offenwinkelglaukom. Die Erkrankung schädigt langsam und dauerhaft den Sehnerv, wobei die Betroffenen lange Zeit keine Beschwerden verspüren. Wird die Erkrankung früh erkannt, lässt sie sich mit Augentropfen gut behandeln. Ist eine Therapie des Glaukoms mit Augentropfen nicht ausreichend, kann der grüne Star mit einem Laser oder operativ behandelt werden. Das akute Glaukom ist eine weitere Form des grünen Stars. Hier liegt ein augenärztlicher Notfall vor, der eine sofortige Behandlung erfordert. Bei einem akuten Glaukom ist das betroffene Auge steinhart und gerötet – die Betroffenen klagen über Schmerzen und Sehstörungen. Eine sofortige Behandlung verspricht in der Regel gute Heilungschancen. Unbehandelt kann ein akutes Glaukom zur Erblindung führen. Weitere Glaukom-Formen sind das angeborene (kongenitale) Glaukom und das Sekundärglaukom. Bei letzerem entsteht ein Glaukom als Folge anderer Augenerkrankungen oder Allgemeinerkrankungen. Ab dem 40. Lebensjahr wird eine regelmäßige Glaukom-Früherkennung empfohlen. Weiterlesen: Glaukom (grüner Star): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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