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Frühgeborenen-Retinopathie (Retinopathia praematurorum, RPM)

Frühgeborenen-Retinopathie: Verlauf

Stand: 26. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Prognose

Wird die Frühgeborenen-Retinopathie (Retinopathia praematurorum) rechtzeitig erkannt und behandelt, hat sie eine gute Prognose. Unter Umständen können Narben in der Netzhaut zurückbleiben, die zu Kurzsichtigkeit führen. Manchmal kommt es in späteren Jahren auch zu einer sogenannten sekundären Netzhautablösung – Betroffene können dann erblinden.

Nachsorge

Bei einer Frühgeborenen-Retinopathie hilft eine regelmäßige Nachsorge bei betroffenen Frühgeborenen, Komplikationen rechtzeitig zu erkennen und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Alle Kinder, die vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren wurden, und Frühgeborene zwischen der 32. und 36. Schwangerschaftswoche mit einer Retinopathia praematurorum sollten deshalb mindestens bis zum sechsten Lebensjahr regelmäßig von einem Augenarzt untersucht werden.

Bei der Frühgeborenen-Retinopathie ist die Nachsorge so lange nötig, bis die Erkrankung durch die Behandlung deutlich zurückgeht oder bis die Blutgefäße in der Netzhaut vollständig ausgereift sind.

Weiterlesen: Frühgeborenen-Retinopathie: Vorbeugen

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