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Farbsehstörungen

Farbsehstörungen: Diagnose

Stand: 10. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Um bei Farbsehstörungen wie der Rot-Grün-Blindheit die Diagnose zu stellen, kann der Augenarzt zunächst den Farbsinn mit bestimmten Farbtafeln (Ishihara-Tafeln) überprüfen. Diese Tafeln enthalten aus verschiedenen Farbflecken zusammengesetzte Zahlen. Der Untergrund ist ebenfalls gefleckt und andersfarbig, jedoch von der gleichen Helligkeit. Patienten mit Farbsehstörungen – zum Beispiel einer Rot-Grün-Blindheit – erkennen die Zahlen nicht oder nur falsch. Der Augenarzt kann nun auswerten, welche der gezeigten Zahlenproben der Patient erkannt hat und welche nicht. Anhand dieses Ergebnisses kann der er auf die Art der vorliegenden Farbsehstörung schließen.

Eine weitere Möglichkeit, bei Farbsehstörungen die Diagnose zu stellen, ist eine Untersuchung mit dem sogenannten Anomaloskop. Der Betroffene mit Farbsehstörungen schaut durch ein Rohr auf eine zweigeteilte Prüfscheibe. Die untere Hälfte hat einen bestimmten Gelbton, der nur in seiner Helligkeit verändert werden kann. Auf der oberen Hälfte der Prüfscheibe muss der Untersuchte versuchen, diesen Gelbton nachzuahmen, indem er Rot und Grün mischt. Je nach Farbsehstörung wird er zu viel von einer Farbe zugeben und ein für ihn vergleichbares Gelb erzeugen. Der Augenarzt kann daran erkennen, welche Farbsehstörung vorliegt und so die Diagnose stellen.

Weiterlesen: Farbsehstörungen: Therapie

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