Startseite > Krankheiten > Augenerkrankungen > Entropium (Einwärtskehrung des Augenlids) > Verlauf
Stand: 14. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ein Entropium (Einwärtskehrung des Augenlids) nimmt bei frühzeitiger und ausreichender Behandlung meist einen günstigen Verlauf, wobei die Prognose für das Auge gut ist. Ein angeborenes (kongenitales) Entropium bildet sich sogar oft von selbst zurück. Auch wenn die Fehlstellung des Augenlids stärker ausgeprägt oder chronisch ist und eine Operation nötig macht, gelingt es in den meisten Fällen, sie dauerhaft zu beheben. Nur gelegentlich tritt das Entropium nach einer operativen Therapie erneut auf.
Ein unbehandeltes Entropium kann, wenn die Hornhaut (Kornea) chronisch gereizt ist, im weiteren Verlauf zu Hornhautschäden mit Entzündungen, Geschwüren und Vernarbungen führen. Dies kann unter Umständen eine Beeinträchtigung der Sehkraft bis hin zur Erblindung zur Folge haben.
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