Startseite > Krankheiten > Augenerkrankungen > Astigmatismus (Hornhautverkrümmung, Stabsichtigkeit) > Definition
Stand: 27. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Der Begriff Astigmatismus (Stabsichtigkeit) bezeichnet per Definition einen Abbildungsfehler in der Optik des Auges, der durch eine Hornhautverkrümmung im Auge zustande kommt.
Das Wort Astigmatismus stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt Punktlosigkeit: Durch die Hornhautverkrümmung kann das Auge einfallende Lichtstrahlen nicht in einem Punkt auf der Netzhaut bündeln. Stattdessen bildet ein astigmatisches Auge ein punktförmiges Objekt auf der Netzhaut strich- beziehungsweise stabförmig ab (daher die deutsche Bezeichnung Stabsichtigkeit).
Normalerweise ist die Hornhaut in senkrechter und waagerechter Richtung auf ganz bestimmte Art und Weise gekrümmt. Diese Krümmung ist annähernd kugelförmig, sodass auch seitlich einfallendes Licht auf die gleiche Art wie von vorn (frontal) einfallendes Licht in das Auge gelangt. Beim Astigmatismus weicht die Krümmung der Hornhaut von dieser Norm ab. Je nachdem, wie diese Hornhautverkrümmung die Brechkraft verändert, unterscheidet man verschiedene Formen von Stabsichtigkeit:
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