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Atypischer Gesichtsschmerz (anhaltender idiopathischer Gesichtsschmerz): Psychosomatische Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. Januar 2014)

Ein atypischer Gesichtsschmerz (anhaltender idiopathischer Gesichtsschmerz) könnte seine Ursachen auch in einer Verflechtung seelischer (bzw. psychischer) und körperlicher (bzw. somatischer) Vorgänge haben. Wenn psychosomatische Ursachen hinter gesundheitlichen Störungen stecken, bedeutet dies, dass körperliche Beschwerden durch seelische Befindlichkeiten, Probleme oder Krankheiten entstanden sind. Umgekehrt können aber auch körperliche Beschwerden seelische Probleme nach sich ziehen.

Verantwortlich hierfür ist das vegetative Nervensystem, das eine Brücke zwischen Seele und Körper bildet: So können Angst- oder Stresssituationen zum Beispiel zu erhöhtem Herzschlag und gesteigerter Durchblutung führen – dauert diese Überbelastung zu lange an, kann eine psychosomatische Störung entstehen. Äußern sich diese durch dauerhafte Schmerzen, durch die beispielsweise ein atypischer Gesichtsschmerz gekennzeichnet ist, entsteht wiederum eine Stresssituation – und der Teufelskreis aus sich gegenseitig bedingenden und fördernden Ursachen und Folgen schließt sich.

Dass ein atypischer Gesichtsschmerz womöglich psychosomatische Ursachen hat, zeigt sich unter anderem nach manchen Zahnbehandlungen: So kann es zum Beispiel infolge einer Zahnentfernung oder Wurzelbehandlung zu örtlich begrenzten Gesichtsschmerzen kommen (sog. atypische Odontalgie), die vermutlich auf ähnliche Weise entstehen wie Phantomschmerzen.






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