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Atemwegsinfektion

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Februar 2014)

Die Atemwegsinfektion zählt zu den häufigsten Erkrankungen beim Menschen. Dies hat anatomische Gründe: Die Atemwege (d.h. Mundhöhle, Nasenhöhle, Nasennebenhöhlen, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Lunge) sind als offenes System Umwelteinflüssen besonders ausgesetzt – Staub, Rauch, Abgase, Bakterien, Viren, Pilze und so weiter können leicht eindringen.

Eine Atemwegsinfektion kann an jeder Stelle der Atemwege entstehen. Dabei ist ein Infekt der oberen Atemwege (Nase, Nebenhöhlen, Rachen und Kehlkopf) deutlich häufiger als ein Atemwegsinfekt der unteren Atemwege (Luftröhre und Bronchien). Normalerweise ist der Körper allerdings vor solchen infektiösen Atemwegserkrankungen geschützt:

  • Das Immunsystem kann Bakterien, Viren und Pilze abtöten und beseitigen.
  • Die Schleimhäute, mit denen die Atemwege ausgekleidet sind, fangen kleinste Teilchen auf und transportieren sie über Flimmerhärchen oder durch Aushusten oder Schlucken des Schleims aus dem Körper.

Jedoch können beispielsweise Infektionen oder Umweltbelastungen diese Abwehr schwächen – die mögliche Folge ist eine Atemwegsinfektion. Symptome und Verlauf können bei einem Atemwegsinfekt sehr unterschiedlich sein – entscheidend ist unter anderem die Frage, ob obere oder untere Atemwege betroffen sind und ob sich die Infektion ausbreitet: Infektiöse Atemwegserkrankungen und deren direkte Auswirkungen reichen von einer einfachen Erkältung über die akute Bronchitis bis hin zur Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und Mandelentzündung.

Außerdem kann eine Atemwegsinfektion akut (unvermittelt bzw. heftig) oder chronisch (langwierig bzw. dauerhaft) verlaufen. Akute infektiöse Atemwegserkrankungen lassen sich in der Regel gut behandeln beziehungsweise heilen nach einer Weile von selbst aus. Chronische Atemwegsinfekte sind dagegen häufig nicht heilbar und erfordern ein Leben lang eine begleitende medizinische Behandlung.

Um eine Atemwegsinfektion nach Möglichkeit zu verhindern, sind neben Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken-Infektionen folgende Maßnahmen empfehlenswert:






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