Atemwegsinfektion: Medikamentöse Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Februar 2015)

Bei einer Atemwegsinfektion kann eine medikamentöse Therapie Ihnen dann helfen, wenn Sie die Symptome der Infektion schnell lindern möchten. Dann können verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen:

  • Nasenspray mit zum Beispiel Tramazolin oder Azelastin zum Abschwellen der Schleimhaut – dieses sollten Sie jedoch nur begrenzt einsetzen, um die Schleimhaut nicht dauerhaft zu schädigen.

Video: Bronchienerweiternde Medikamente – wie sie beim Atmen helfen

Wenn Bakterien für Ihre Atemwegsinfektion verantwortlich sind, bieten sich Antibiotika als medikamentöse Therapie an. Gegen Viren ist eine solche antibiotische Behandlung jedoch unwirksam.

Chronische Atemwegsinfektionen

Verläuft eine Atemwegsinfektion chronisch (d.h. sie hält lange an bzw. besteht dauerhaft), kann die Therapie langwieriger sein. Chronische Atemwegsinfektionen bessern sich meist bereits, wenn man ihre Auslöser meidet – wie zum Beispiel Zigarettenrauch. Zusätzlich können bronchienerweiternde Medikamente zum Einsatz kommen. Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen sind jedoch nicht heilbar und erfordern unter Umständen eine lebenslange begleitende Behandlung mit Medikamenten, um zumindest die Symptome zu lindern.


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