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Stand: 5. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Mithilfe von Schutzimpfungen kann man vielen Infektionskrankheiten vorbeugen (z.B. Grippe, Tetanus, Kinderlähmung und Röteln). Man unterscheidet hierbei sogenannte aktive und passive Immunisierungen.
Bei der aktiven Immunisierung erhält man eine geringe Menge eines bestimmten lebenden, abgeschwächten oder toten Krankheitserregers in Form eines Impfstoffs. Das Immunsystem reagiert darauf mit einer schwachen Erstantwort, die sich in den ersten ein bis zwei Tagen unter Umständen durch leichte körperliche Reaktionen bemerkbar macht. Kommt man nun erneut mit dem Erreger in Kontakt, erkennt das Immunsystem ihn wieder und startet eine raschere, stärkere Immunabwehr. Diese aktiv erworbene Immunität hält je nach Erregertyp viele Monate bis Jahre an.
Bei der passiven Immunisierung enthält der Impfstoff Antikörper gegen den jeweiligen Krankheitserreger. Die Antikörper werden jedoch nach einer gewissen Zeit abgebaut, weshalb diese Art der Immunität nicht von langer Dauer ist: Sie hält meist nur wenige Monate an.
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