Startseite > Krankheiten > Atemwegserkrankungen > Zittern
Stand: 21. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Zittern, medizinisch als Tremor bezeichnet, beschreibt eine unwillkürliche, rhythmisch schwingende Bewegung eines oder mehrerer Körperteile.
Dieses Zittern entsteht, wenn sich entgegengesetzt wirkende (antagonistische) Muskelgruppen wiederholt zusammenziehen (kontrahieren). In den meisten Fällen zittern Hände, Füße, Kiefer, Kopf oder die Stimme.
Zittern kann in verschiedenen Formen auftreten, die sich beispielsweise in ihrer Frequenz, das heißt der Anzahl der Wiederholungen der Bewegung in einer bestimmten Zeiteinheit, unterscheiden. Auch die Bedingungen, unter denen das Zittern ausgelöst wird – in Ruhe, in Aktion, beim Halten, bei un- oder zielgerichteten Bewegungen – ist sehr unterschiedlich.
Die verschiedenen Formen des Zitterns sind:
Beim Zittern hängt die Therapie individuell von seiner Ursache ab. Der nicht krankhafte (physiologische) Tremor kann, wenn er vom Betroffenen als störend empfunden wird, oft mit Medikamenten behandelt werden. Häufig kann in Fällen des aufgabenspezifischen Tremors auch ein speziell entwickeltes motorisches Training helfen.
Ist das Zittern Begleitsymptom einer anderen Grunderkrankung wie beispielweise der multiplen Sklerose, ist eine gezielte Therapie dieser Krankheit notwendig.
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