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Atemnot (Dyspnoe)

Stand: 28. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Atemnot: Definition

Atemnot ist Zeichen eines Luftmangels in den Lungen. Sie führt zu einem Sauerstoffmangel und damit verbundenen Symptomen wie Schwindel, Übelkeit und Unruhe. Der medizinische Ausdruck für Atem- oder Luftnot ist Dyspnoe.

Atembeschwerden können in Ruhe (Ruhedyspnoe) oder bei Belastung (Belastungsdyspnoe) auftreten. Nach starker körperlicher Anstrengung ist es normal, etwas "aus der Puste zu kommen ". Starke Raucher sowie Menschen mit Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen leiden oft aber bereits bei kleinsten Belastungen unter Kurzatmigkeit, Beklemmungsgefühlen im Brustkorb und erschwertem Ein- oder Ausatmen.

Zur Diagnose bei Dyspnoe befragt der Arzt den Betroffenen zunächst zu seinen Beschwerden. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, bei der er die Lunge abklopft und abhört. Weitere Diagnoseverfahren sind nötig, um die Ursachen der Atemnot festzustellen. Dazu eignen sich zum Beispiel eine Röntgenaufnahme der Lunge, Blutuntersuchungen oder eine Elektrokardiographie (EKG).

Die Therapie der Atemnot richtet sich nach den jeweiligen Ursachen. Für etwa Asthma bronchiale zur Dyspnoe, besteht die Therapie vor allem aus entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Medikamenten.

Um Dyspnoe zu vermeiden ist es grundsätzlich ratsam, nicht zu rauchen und sich nicht in verrauchten oder stickigen Räumen aufzuhalten. Wer nachts unter Atemnot leidet, kann versuchen den Oberkörper höher zu lagern. Manchmal ist auch ein Sauerstoffgerät nötig, um die Dyspnoe zu lindern.

Weiterlesen: Atemnot: Ursachen

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