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Vogelgrippe (aviäre Influenza)

Stand: 17. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Vogelgrippe (aviäre Influenza) ist eine weltweit verbreitete Viruskrankheit, von der überwiegend Vögel (v.a. Geflügel) betroffen sind. Es haben sich aber, vor allem in Asien, bereits einige hundert Menschen angesteckt.

Die Vogelgrippe bereitet beim Menschen ähnliche Beschwerden wie eine normale Grippe mit Fieber, Husten, Atemnot und Halsschmerzen. Ob es sich bei diesen Anzeichen tatsächlich um eine aviäre Influenza handelt, lässt sich durch den Nachweis des verantwortlichen Virus über einen Rachen- oder Nasenabstrich ermitteln.

Bei der Vogelgrippe beim Menschen kommen zur ursächlichen Therapie dieselben Medikamente zum Einsatz wie bei der normalen Grippe: gegen Viren wirksame Mittel (sog. Virostatika). Daneben lassen sich die Beschwerden wie Fieber und Schmerzen lindern.

Eine Impfung gegen Vogelgrippe zum Schutz vor einer Ansteckung gibt es zurzeit nicht. Es ist deshalb ratsam, einige Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten (z.B. keine kranken oder toten Vögel anzufassen), um einer Infektion vorzubeugen.

Weiterlesen: Vogelgrippe: Definition

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