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Stand: 26. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Schnarchen (Rhonchopathie) hat recht simple Ursachen. Das charakteristische Geräusch entsteht, wenn beim Schlafen die Gaumenmuskeln entspannen und das Gaumensegel im Atemluftstrom hin- und her flattert. Beim Schnarchen spielt die Körperlage eine wesentliche Rolle. Sie kann die Ursachen begünstigen: Während in Rückenlage ein Zurücksinken des Zungengrunds (hinterer Teil der Zunge am Übergang zum Rachen) das Schnarchen häufig fördert, kann die Bauchlage die Schnarchgeräusche oft reduzieren oder sogar vollständig verschwinden lassen.
Folgende Faktoren begünstigen das Auftreten des Schnarchens:
In selteneren Fällen entstehen die Schnarchgeräusche nicht im Rachen, sondern in der Nase. Weitere anatomische Gegebenheiten können das Schnarchen begünstigen, so etwa ein langer, tiefstehender und schlaffer Gaumen oder ein langes und breites Gaumenzäpfchen. Zu den Ursachen kann auch ein Schleimhautüberschuss im Bereich des weichen Gaumens oder eine Vermehrung von Weichteilgewebe im Rachen zählen.
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