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Schnarchen (Rhonchopathie)

Operative Therapie

Stand: 26. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die operative Therapie umfasst verschiedene Methoden. Wichtig ist, die Therapie individuell auf den Betroffenen abzustimmen.

Ergeben die klinischen Untersuchungen, dass das Schnarchen anatomisch bedingt ist, so können operative Verfahren zum Einsatz kommen. Ziel ist es, das Schnarchen zu verhindern oder zumindest soweit zu vermindern, dass es seinen sozial mitunter stark störenden Charakter verliert. Die vollständige Beseitigung der Geräusche ist nur in wenigen Fällen möglich.

Weichgaumenchirurgie

Im Bereich des Mundraums ist neben der Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie) die Weichgaumenchirurgie eine Behandlungsoption für das Schnarchen. Hierzu zählen verschiedene Techniken, wie etwa:

  • Minimalinvasive Radiofrequenz-Chirurgie: Bestimmte für das Schnarchen verantwortliche Anteile (Zungengrund, Gaumenzäpfchen, etc.) werden verkleinert.
  • UPPP (Uvulopalatopharyngoplastik): Gaumenzäpfchen (Uvula), Teile des weichen Gaumens und in einigen Fällen die Mandeln, werden entfernt.
  • LAUP (Laser-assistierte Uvulopalatoplastik): Das Gaumenzäpfchen wird gekürzt oder entfernt.

Nasenscheidewand

Liegt eine Verbiegung der Nasenscheidewand vor und klagt der Betroffene auch subjektiv über eine Nasenatmungsbehinderung, kann eine operative Begradigung der Nasenscheidewand (Septumplastik) das Schnarchen verbessern.

Weiterlesen: Schnarchen: Verlauf

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