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Pneumothorax

(Stand: 27. Mai 2009)

Ein Pneumothorax entsteht, wenn sich im Pleuraspalt – also zwischen den beiden Schichten der Pleura (Brustfell) – Luft ansammelt. Dadurch fällt ein Lungenflügel teilweise oder vollständig zusammen; manchmal sind auch beide Lungenflügel betroffen.

Es kann spontan, nach einem Unfall oder nach medizinischen Eingriffen zu einem Pneumothorax kommen. Am häufigsten ist der Spontanpneumothorax, dessen Ursache unbekannt ist (daher auch idiopathischer Spontanpneumothorax genannt). Er tritt ohne Vorerkrankung auf und betrifft meist junge, große, schlanke Menschen.

Die von einem Pneumothorax Betroffenen verspüren unterschiedlich starke Atemnot und Brustschmerzen. Um die Verdachtsdiagnose eines Pneumothorax zu bestätigen, wird ein Röntgenbild angefertigt. Danach können die Maßnahmen zur Behandlung festgelegt werden.

Die Prognose für einen Pneumothorax ist meistens gut. Der idiopathische Spontanpneumothorax hat die beste Prognose, da dieser meist bei gesunden jungen Menschen auftritt. Im Übrigen hängt die Prognose von der Vorerkrankung oder von sonstigen Verletzungen ab.

Weiterlesen: Pneumothorax: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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