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PneumothoraxStand: 24. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Ein Pneumothorax entsteht, wenn sich im Pleuraspalt – also zwischen den beiden Schichten der Pleura (Brustfell) – Luft ansammelt. Dadurch fällt ein Lungenflügel teilweise oder vollständig zusammen; manchmal sind auch beide Lungenflügel betroffen. Es kann spontan, nach einem Unfall oder nach medizinischen Eingriffen zu einem Pneumothorax kommen. Am häufigsten ist der Spontanpneumothorax, dessen Ursachen unbekannt sind (daher auch idiopathischer Spontanpneumothorax genannt). Er tritt ohne Vorerkrankung auf und betrifft meist junge, große, schlanke Raucher. Ein Pneumothorax löst unterschiedlich starke Atemnot und Brustschmerzen aus. Die Verdachtsdiagnose eines Pneumothorax lässt sich mit einem Röntgenbild bestätigen. Danach ist es möglich, die geeigneten Maßnahmen zur Behandlung festzulegen. Die Prognose für einen Pneumothorax ist meistens gut. Der idiopathische Spontanpneumothorax hat die besten Heilungsaussichten, da er meist bei gesunden jungen Menschen auftritt. Im Übrigen hängt die Prognose von der Vorerkrankung oder von sonstigen Verletzungen ab. Weiterlesen: Pneumothorax: Definition Das könnte Sie auch interessieren
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