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Lungenödem

Lungenödem: Ursachen

Stand: 25. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Lungenödem kommen verschiedene Erkrankungen als Ursachen infrage. Grundsätzlich entsteht ein Lungenödem, wenn die Druckverhältnisse in der Lunge gestört sind. Normalerweise befindet sich in der Lunge ein Gleichgewicht zwischen dem sogenannten hydrostatischen und onkotischen Druck. Der hydrostatische Druck beschreibt den Druck, mit dem das Blut durch die Kapillaren fließt. Er sorgt dafür, dass Flüssigkeit aus den Gefäßen austreten kann. Der onkotische Druck hingegen entsteht durch Eiweiße im Blut und unterbindet weitgehend den Flüssigkeitsverlust im kapillarumgebenden Raum. Dadurch tritt nur wenig Flüssigkeit ins Zwischengewebe der Lunge aus.

Störungen in der Form eines Lungenödems entstehen meist dann, wenn der hydrostatische Druck ansteigt oder der onkotische nachlässt. Flüssigkeit kann ungehindert aus den Kapillaren austreten und sich im Lungengewebe oder sogar in den Lungenbläschen (Alveolen) sammeln. Sammelt sich Flüssigkeit in der Lunge an, kann sie irgendwann nicht mehr effizient arbeiten, ihre Funktion ist eingeschränkt.

Ein Lungenödem kann verschiedene Ursachen haben. Diese teilen Ärzte in kardiale (vom Herzen ausgehende) und nicht-kardiale Ursachen ein. Meist hat ein Lungenödem kardiale Ursachen.

Weiterlesen: Lungenödem: Ursachen – Kardiales Lungenödem

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