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Stand: 14. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Lungenfibrose hat ihre Ursachen in einer unkontrollierten Bildung von Kollagen, dem mengenmäßig häufigsten Eiweiß des menschlichen Körpers und dem wichtigsten Baustein des Binde- und Stützgewebes. Kollagen kommt praktisch überall im menschlichen Körper vor. Es besitzt ein sehr hohes Elastizitätsmodul und ist daher fast undehnbar. Verschiedene Bindegewebszellen (z.B. Fibrozyten) bilden das Kollagen unter der Beteiligung von Enzymen.
Bei einer Lungenfibrose ist die Aktivität des Enzyms Lysinhydroxylase erhöht. Die Ursachen für diese gesteigerte Aktivität sind nicht bekannt, die Folgen für die Lunge schon: Das Bindegewebe des Lungengewebes vermehrt sich, wodurch das Lungengewebe vernarbt und sich immer weniger dehnen kann.
Für eine Lungenfibrose kommen die unterschiedlichsten Ursachen infrage: Es sind viele verschiedene Krankheiten bekannt, die zu einer Fibrose der Lunge führen können. Mögliche Auslöser für eine Lungenfibrose sind zum Beispiel chronische Entzündungen, Durchblutungsstörungen oder degenerative Prozesse (z.B. Alterungsprozesse). In 50 Prozent der Fälle gelingt es nicht, den Grund für die Entstehung der Lungenfibrose festzustellen (sog. idiopathische Lungenfibrose: idiopathisch = ohne erkennbare Ursache). Die restlichen Lungenfibrosen kann man zurückführen auf:
Man kann jede Lungenfibrose entsprechend den zugrunde liegenden Ursachen einer der folgenden drei großen Gruppen zuordnen:
Weiterlesen: Lungenfibrose: Ursachen – Idiopathische Lungenfibrose
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