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Stand: 31. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Wenn Sie eine Lungenentzündung (Pneumonie) haben, gibt es einiges, was Sie selbst zur Therapie tun können: So ist es empfehlenswert, sich möglichst zu schonen und im Bett auszuruhen. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken – am besten Wasser, Fruchtschorle und Kräutertees.
Zudem können Ihnen bei einer Lungenentzündung spezielle Atemübungen helfen, das Ein- und Ausatmen zu erleichtern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt: Er kann Ihnen Atemübungen zeigen, die sie selbst zur Therapie regelmäßig durchführen können.
Neben den selbst ergriffenen Maßnahmen ist bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) für eine erfolgreiche Therapie einiges nötig, was nur der Arzt tun kann. In der Regel lassen sich die Beschwerden einer Lungenentzündung durch verschreibungspflichtige Medikamente beseitigen. Je nachdem, welcher Krankheitserreger für die Entzündung verantwortlich ist, setzt der Arzt folgende Arzneimittel ein:
Sind Viren für die Lungenentzündung verantwortlich, lässt sich der Verlauf der Erkrankung durch Medikamente in der Regel nicht beeinflussen. Die Therapie zielt in dem Fall darauf ab, Komplikationen zu vermeiden.
Die meisten Lungenentzündungen entstehen durch Bakterien. Darunter lässt sich die typische Pneumokokken-Pneumonie meist mit dem Wirkstoff Penicillin gut behandeln. Ist eine Lungenentzündung auf bakterielle Auslöser wie Mykoplasmen, Legionellen oder Chlamydien (sog. atypische Pneumonie) zurückzuführen, kommen zur Therapie meist Makrolid-Antibiotika zum Einsatz.
Oft ist es bei einer Pneumonie allerdings notwendig, eine Therapie zu beginnen, bevor der Erreger bekannt ist – dies soll mögliche Komplikationen vermeiden. In diesem Fall erhalten Sie zunächst ein sogenanntes Breitspektrum-Antibiotikum, das gegen viele mögliche Keime wirkt. Sobald der Erreger der Lungenentzündung feststeht, stellt der Arzt die Behandlung in der Regel auf ein spezifisches Medikament um.
In einigen Fällen kann es bei einer Lungenentzündung zu schwerer Atemnot kommen, die zur Therapie eine Sauerstoffgabe erforderlich macht. Bei einem akuten Lungenversagen kann eine Beatmung notwendig sein.
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