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Keuchhusten (Pertussis)
Keuchhusten (Pertussis)Stand: 3. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Keuchhusten (Pertussis) ist eine akute bakterielle Infektionskrankheit der Atemwege. Ausgelöst wird Keuchhusten durch das Bakterium Bordetella pertussis. Keuchhusten ist längst keine reine Kinderkrankheit mehr: Zunehmend erkranken Jugendliche und Erwachsene. Zwar sind mittlerweile etwa 90 Prozent der schulpflichtigen Kinder geimpft. Wer jedoch nicht rechtzeitig an eine Auffrischimpfung denkt, ist nicht mehr ausreichend geschützt. ![]() Keuchhusten kann nicht nur Kinder treffen. Daher sollten Erwachsene rechtzeitig an eine Auffrischimpfung denken.
Keuchhusten wird als Tröpfcheninfektion übertragen, so zum Beispiel durch Niesen oder Husten. Wer an Keuchhusten erkrankt ist, leidet zunächst an Symptomen, die einer Erkältung ähneln: Schnupfen, Niesen, Heiserkeit und leichter Husten gehören zum Krankheitsbild. Nach etwa ein bis zwei Wochen treten die für Pertussis charakteristischen Hustenanfälle auf. Die Erkrankung klingt erst nach mehreren Wochen langsam ab. Im Herbst und Winter erkranken etwas mehr Menschen an Keuchhusten als im Frühjahr und Sommer. Nach Beginn der Keuchhusten-Therapie mit Antibiotika dauert es etwa fünf Tage, bis der Erkrankte nicht mehr ansteckend ist. Mithilfe einer Impfung kann man sich effektiv gegen Keuchhusten schützen. Jugendliche und Erwachsene sollten rechtzeitig an eine Impfauffrischung denken, denn der Pertussis-Impfschutz hält nur etwa 4 bis 12 Jahre lang an. Nach einer natürlichen Erkrankung ist man für etwa 4 bis 20 Jahre lang immun. Weiterlesen: Keuchhusten (Pertussis): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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