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COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

Stand: 25. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), deren Hauptursache das Rauchen ist, lässt sich auf einfache Weise vermeiden. Dennoch hat keine andere Krankheit eine höhere Steigerungsrate als diese Atemwegserkrankung: Weltweit ist die COPD die vierthäufigste Todesursache.

Die Abkürzung COPD steht für chronic obstructive pulmonary disease (übersetzt: chronisch obstruktive Lungenkrankheit) und bezeichnet mehrere Atemwegserkrankungen, die alle durch eine ähnliche Symptomatik gekennzeichnet sind, sich aber in ihrer Entstehung, Diagnose und Therapie unterscheiden. Zu den als COPD zusammengefassten Lungenerkrankungen gehören:

Auf diesem Bild sehen Sie einen Raucher, der Rauch ausbläst.
Der Hauptrisikofaktor für eine COPD: Rauchen!

Ursache für die COPD ist meist eine lang anhaltende Schadstoffbelastung der Lunge durch jahrelanges Einatmen schädlicher Stoffe. Der größte Risikofaktor für chronisch obstruktive Lungenkrankheiten ist das Rauchen. Auch äußere Umweltfaktoren und erbliche Ursachen kommen als (seltenere) Auslöser für eine COPD infrage. Meist steht vor Beginn einer COPD eine einfache chronische Bronchitis. Im weiteren Verlauf können sich die Bronchien verengen und es entsteht eine chronisch obstruktive Bronchitis.

Die wichtigsten COPD-Symptome sind: chronischer Husten, Auswurf, Atemnot (vor allem bei Belastung) und eine deutliche Leistungsminderung. Hat sich die chronisch obstruktive Lungenerkrankung erst einmal entwickelt, ist eine vollständige Heilung meist nicht mehr möglich. Eine geeignete Behandlung kann jedoch das Leben mit COPD vereinfachen, indem sie das Fortschreiten der Lungenkrankheit aufhält, ihre Symptome mildert und somit Lebenserwartung und Lebensqualität der Betroffenen erhöht.

Zur COPD-Therapie kommen Medikamente zum Einsatz (v.a. um die Bronchien zu erweitern). Daneben spielen bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung aber auch nicht-medikamentöse Maßnahmen (wie körperliches Training, Patientenschulung, Physiotherapie, Ernährungstherapie, Langzeitbehandlung mit Sauerstoff) eine wichtige Rolle. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist es, die Auslöser der COPD zu vermeiden. Das heißt in vielen Fällen: mit dem Rauchen aufhören! Denn das fortlaufende Inhalieren von Tabakrauch verstärkt die bei COPD chronische Entzündung der Schleimhäute.

Weiterlesen: COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung): Definition

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