Startseite > Krankheiten > Atemwegserkrankungen > Chronisch obstruktive Bronchitis > Definition
Stand: 25. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die chronisch obstruktive Bronchitis ist eine dauerhafte Erkrankung der Lunge, die durch verengte Bronchien gekennzeichnet ist. Diese Verengung (= Obstruktion) ist für die Hauptsymptome Husten, Atemnot und Auswurf verantwortlich.
Typischerweise verengen sich die Bronchien im weiteren Verlauf der chronisch obstruktiven Bronchitis zunehmend, was sich durch keine Behandlung vollständig rückgängig machen lässt. Wegen dieser kennzeichnenden Atemwegsverengung zählt die chronisch obstruktive Bronchitis zu den COPD (= chronic obstructive pulmonary diseases bzw. chronisch obstruktive Lungenerkrankungen). Als ihre Vorstufe gilt die einfache chronische Bronchitis.
Etwa 10 bis 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben eine chronische Bronchitis, wobei die Häufigkeit der Fälle mit verengten Atemwegen (chronisch obstruktive Bronchitis) nicht genau bekannt ist. Die meisten Menschen mit einer chronisch obstruktiven Bronchitis sind über 40 Jahre alt, wobei Männer etwa dreimal häufiger betroffen sind als Frauen. 90 Prozent der Betroffenen sind oder waren Raucher. Unter den Todesursachen steht die chronisch obstruktive Bronchitis auf Platz vier.
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