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Stand: 27. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Nasenpolypen können verschiedene Ursachen haben – warum jedoch manche Menschen solche Wucherungen der Nasenschleimhaut bekommen und andere nicht, ist nicht genau bekannt. Als Auslöser für die Entstehung von Nasenpolypen gelten reizende Einflüsse, die eine Schleimhautreaktion hervorrufen.
So kommen für Nasenpolypen als Ursachen beispielsweise gehäufter chronischer Schnupfen und chronische Nasennebenhöhlen-Entzündungen (Sinusitis) sowie eine Pilzbesiedelung der Schleimhaut infrage. Auch Allergien können Auslöser für die Bildung von Nasenpolypen sein.
Insgesamt haben etwa vierzig Prozent aller Menschen mit Nasenpolypen ein Asthma bronchiale. Außerdem treten Nasenpolypen aus unbekannten Ursachen vermehrt bei Menschen auf, die bestimmte Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure nicht vertragen, bei denen also eine sogenannte Schmerzmittelunverträglichkeit (Analgetikaintoleranz) vorliegt.
Nasenpolypen bei Kindern sind selten. Hier liegen die Ursachen überwiegend in der erblichen Stoffwechselerkrankung namens Mukoviszidose: Wenn im Kindesalter Polypen in der Nase auftreten, hat das Kind fast immer Mukoviszidose (eine erbliche Stoffwechselerkrankung). Umgekehrt hat ein Drittel aller Kinder mit Mukoviszidose gleichzeitig Nasenpolypen.
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