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Nasenpolypen

Nasenpolypen: Definition

Stand: 27. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Nasenpolypen sind gutartige geschwulstähnliche Wucherungen der Nasenschleimhaut, die meist beidseitig auftreten. Nasenpolypen wachsen aus den Nasennebenhöhlen (hauptsächlich Siebbein und Kieferhöhle) in die Nasenhaupthöhle ein und bestehen aus den gleichen Zellen wie der Rest der Nasenschleimhaut. Die Wucherung kommt dadurch zustande, dass sich vermehrt Gewebsflüssigkeit einlagert. Ein Nasenpolyp enthält außerdem häufig viele für Immunreaktionen verantwortliche (sog. immunkompetente) Zellen.

Häufigkeit

Nasenpolypen entstehen mit größter Häufigkeit nach dem 30. Lebensjahr, obwohl sie grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten können. Nasenpolypen bei Kindern sind jedoch selten. Etwa 1 bis 12 Prozent der Bevölkerung sind von Nasenpolypen betroffen, Männer etwa doppelt so häufig wie Frauen.

Weiterlesen: Nasenpolypen: Ursachen

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