Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Asthma > Fußreflexzonenmassage

Fußreflexzonenmassage (FRM)

Stand: 19. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Die Fußreflexzonenmassage (FRM) ist eine bestimmte Massagetechnik, bei der man spezielle Bereiche der Fußsohle – die sogenannten Reflexzonen – massiert.

Fußreflexzonen
Fußreflexzonen: Abweichungen von Karte zu Karte sind möglich.
(Klicken Sie zum Vergrößern auf das Bild.)

Die bei der Fußreflexzonenmassage eingesetzte Technik der Massage beruht auf der Vorstellung, dass der Fuß in Wechselbeziehung zum ganzen Körper steht. Die einzelnen Reflexzonen am Fuß sind dabei bestimmten Organen zugeordnet: Demnach ist es möglich, über die entsprechende Reflexzone auf das jeweilige Organ therapeutisch einzuwirken – es also positiv zu beeinflussen und so Erkrankungen zu lindern. Dazu setzt der Therapeut mit der Hand oder den Fingern bestimmte Griffe an den Fußreflexzonen an und übt dort durch Massage Reize aus.

Die Fußreflexzonenmassage wirkt zum einen örtlich, indem sie die Durchblutung des Fußes verbessert. Darüber hinaus kann die Massage beispielsweise den Lymphabfluss in Armen und Beinen fördern, Muskelverspannungen lösen, Schmerzen lindern, zu einem besseren Schlaf verhelfen und die körperliche Verfassung kräftigen. Die Fußreflexzonenmassage gilt als sogenannte Umstimmungstherapie – also als ein Behandlungsverfahren, das dem Zweck dienen soll, allgemein die Körperreaktionen positiv zu beeinflussen oder das Immunsystem anzuregen. Umstimmungstherapien kommen vor allem bei chronischen Erkrankungen zum Einsatz, um deren Heilung in Gang zu setzen und zu fördern.

Entsprechend kommt die Fußreflexzonenmassage für viele Anwendungsgebiete infrage, zum Beispiel als ergänzende oder unterstützende Behandlung bei Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden, Funktionsstörungen von Organen, Migräne, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Arthritis, Lymphödemen, Hormonstörungen und Beschwerden in den Wechseljahren. Besonders bei starken Störungen des vegetativen Nervensystems (z.B. bei Migräne) kann eine Fußreflexzonenmassage oft die Schmerzen gut lindern und beruhigend wirken. Auch gegen die Symptome einer multiple Sklerose kann eine Reflexzonenmassage der Füße helfen.

Ob die Fußreflexzonenmassage eine langfristige Wirkung hat, konnte man bisher allerdings nicht wissenschaftlich nachweisen. Fußreflexzonenmassagen gelten jedoch als fast nebenwirkungsfrei – nur in bestimmten Fällen ist von einer Fußreflexzonenmassage abzuraten, zum Beispiel bei:

  • Beschwerden im Bereich der Füße wie:
  • akuten Infektionskrankheiten mit hohem Fieber
  • Psychosen
  • Risikoschwangerschaften
  • akuten Venen- und/oder Lymphgefäßentzündungen
  • auf den ganzen Organismus ausgebreiteten Pilzinfektionen (Mykosen)

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Fußreflexzonenmassage

Das könnte Sie auch interessieren

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale

Erfahren Sie im Überblick mehr darüber, welche Behandlungsmöglichkeiten es bei Asthma bronchiale gibt. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.