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Asthma bronchiale: Infektasthma

Veröffentlicht von: Till von Bracht (28. Oktober 2013)

Eine durch Virusinfektionen der Atemwege hervorgerufene Entzündung macht die Atemwege anfälliger für andere Reize und kann so ein Infektasthma auslösen. Es tritt vor allem bei Erwachsenen und Kleinkindern auf.

Bei jüngeren Kindern sind häufig Respiratory-Syncytial-Viren (RS-Viren) für das Infektasthma verantwortlich. Ältere Kinder und Erwachsene erkranken häufiger nach Infektionen mit Rhinoviren, welche auch eine ganze normale Erkältung auslösen. Andere Virus-Arten, welche Infektionen der Atemwege hervorrufen, spielen ebenfalls eine Rolle, etwa:

Arzneimittelasthma

Manche Arzneimittel können einen Asthmaanfall hervorrufen. Das sogenannte Arzneimittelasthma zählt zu den nicht-allergischen Asthma-Formen. Mediziner sprechen auch von einer pseudoallergischen Reaktion: Der Körper reagiert dabei nicht im eigentlichen Sinne allergisch auf das Medikament. Aufgrund der Wirkweise des Medikaments entstehen jedoch vermehrt Botenstoffe, die dafür sorgen, dass sich die Atemwege verengen. Dies löst besonders bei Menschen, die bereits an Asthma erkrankt oder durch Atemwegsinfektionen vorbelastet sind, einen Asthmaanfall aus.

Typische Medikamente, die ein Arzneimittelasthma verursachen können, sind Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäureund nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR). Circa zehn Prozent der Erwachsenen mit bekanntem nicht-allergischem Asthma vertragen diese Schmerzmittel nicht, weil dadurch ihre Asthmabeschwerden zunehmen.

Belastungsasthma

Verbreiteter als das Arzneimittelasthma ist bei Asthmatikern das Belastungsasthma oder Anstrengungsasthma. Körperliche Anstrengung löst bei den betroffenen Asthmatikern Asthmaanfälle aus. Vor allem Kinder und Jugendliche haben häufig ein Belastungsasthma. Kalte und trockene Luft begünstigt den Anfall.

Atemnot unter Belastung ist bei Asthmatikern oft ein Anzeichen dafür, dass die Therapie nicht ausreicht. Bei schrittweise gesteigerter Anstrengung, vorbeugender Gabe von bronchienerweiternden Medikamenten und der Wahl geeigneter Sportarten wie zum Beispiel Schwimmen, schränkt das Asthma die Betroffenen aber in vielen Fällen kaum ein. Sport ist für Asthmatiker besonders wichtig, da die Bewegung unter anderem die körperliche Leistungsfähigkeit steigert und die Muskulatur kräftigt – dies ist vor allem während eines Asthmaanfalls hilfreich.






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