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Asthma bronchiale

Inhalation

(Stand: 30. November 2008)

Asthmaspray

Bronchienerweiternde Wirkstoffe gegen die Asthma-Symptome gibt es zum Einatmen (zur Inhalation) oder als Kapsel beziehungsweise Tablette zum Einnehmen. Wenn möglich, ist bei Asthma-Medikamenten die inhalative Anwendung zu bevorzugen. Anstatt über den Blutweg – wie bei Kapseln oder Tabletten – gelangt der Wirkstoff direkt über die Bronchien an den Entzündungsherd. Dies führt sowohl zu einer gezielteren Therapie als auch zu geringeren Nebenwirkungen.

Mittlerweile gibt es inhalative Kombinationspräparate mit bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Wirkstoffen (z.B. Formoterol mit Budesonid oder Salmeterol mit Fluticason). Der Einsatz mehrerer, verschiedener Inhalationsgeräte entfällt dadurch; die Asthma-Therapie ist für die Betroffenen einfacher.

Im Wesentlichen finden sich zwei Inhalationsverfahren:

  • der Betroffene sprüht eine Flüssigkeit in den Mund: Dosieraerosole, "Sprays"; mit Inhalationshilfe, dem sog. Spacer
  • der Betroffene atmet eine Trockensubstanz ein: sog. Diskus, Diskhaler

Die Inhalationstechnik ist unterschiedlich und muss vom Betroffenen erlernt werden. Bei Kindern und Schwangeren sind besondere Therapievorschriften zu beachten. Sie sind in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu klären.

Weiterlesen: Asthma bronchiale: Therapie – Therapie des akuten Asthmaanfalls

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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