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AsthmaTests & ChecksRund um Allergien
Asthma bronchialeAsthma: DiagnoseStand: 25. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Asthma bronchiale stellt der Arzt die Diagnose meist schon, weil die Betroffenen die charakteristischen Beschwerden schildern. Beim Abhören sind typische Lungengeräusche hörbar: Ein Pfeifen und Brummen bei der Atmung. Die pfeifenden Geräusche bezeichnet man auch als Giemen. Häufig tritt bei Asthmatikern auch ein trockener Husten auf. Der Arzt fragt außerdem, wie sich die Beschwerden während oder nach körperlicher Arbeit oder bei Atemwegsinfekten äußern. Auch vorhandene Belastungsfaktoren, etwa im Beruf (z.B. Arbeit mit Mehl, Tiermaterialien oder Putzmitteln), sowie familiäre Erkrankungen (z.B. Neurodermitis) können die Diagnose stützen. Um bei Asthma bronchiale die Diagnose zu stellen, schließt der Arzt zudem andere Ursachen sowie Erkrankungen mit einem ähnlichen Erscheinungsbild aus, beispielsweise:
Im Rahmen der Asthma-Diagnose erfolgen weitere Untersuchungen, beispielsweise Lungenfunktionstests (Spirometrie, Ganzkörper-Plethysmographie). Auf diese Weise erhält der Arzt genaue Informationen über die Atemfunktion und die Art der Atemeinschränkung. Ruft Anstrengung das Asthma hervor, können die Lungenfunktionstests unter körperlicher Belastung erfolgen. Haben Betroffene trotz asthmatischer Beschwerden eine normale Lungenfunktion, kann der Arzt die Überempfindlichkeit der Atemwege auch durch eine sogenannte inhalative Provokation auslösen. Dabei atmet der Patient eine Substanz ein, welche die Atemwege reizt. Meist verwendet man hierfür Histamin, Methacholin oder Stoffe, auf die der Proband bekanntermaßen allergisch reagiert (Allergene, z.B. Pollen). Bei schweren Asthmaanfällen bestimmt der Arzt unter Umständen auch die Konzentration von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut einer Arterie. Bei allergischem Asthma zeigen Bluttests meist eine erhöhte Konzentration der bei Allergien typischerweise vermehrten Antikörper – des Immunglobulins E (IgE). Mit Hauttests (z.B. Pricktest) bestimmt der Arzt das auslösende Allergen. Ist das Ergebnis unklar, kann ein inhalativer Provokationstest weiterhelfen. Der Betroffene atmet dabei unter ärztlicher Aufsicht das verdächtige Allergen ein. Zeigen sich daraufhin typische Asthma-Symptome, ist der Auslöser identifiziert und sollte in Zukunft gemieden werden. Röntgenuntersuchungen der Lunge können bei Asthma bronchiale unauffällig sein, werden jedoch bei der Erstdiagnose durchgeführt, um andere Erkrankungen als Ursache für die Beschwerden auszuschließen. Bei schweren Verläufen sind manchmal Folgeschäden auf dem Röntgenbild erkennbar (z.B. Lungenemphysem). Weiterlesen: Asthma: Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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