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Stand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Embolie hängen Verlauf und Prognose vor allem davon ab, wo das verstopfte Gefäß liegt. Grundsätzlich kann jeder, der eine Embolie durchgemacht hat, erneut eine Embolie bekommen. Wenn Risikofaktoren (z.B. Arteriosklerose, Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht, hohes Lebensalter) vorliegen, ist es daher ratsam, auf eine konsequente Embolieprophylaxe zu achten.
Eine Embolie kann im weiteren Verlauf je nach Entstehungsort mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein. So können Embolien in den Gliedmaßen deren Funktion dauerhaft einschränken oder im Extremfall zum Verlust der betroffenen Gliedmaßen führen. Eine Hirnembolie kann aufgrund neurologischer Ausfälle, wie Lähmungen oder Sprachstörungen, den Verlust der Selbstständigkeit zur Folge haben und die Betroffenen zum Pflegefall machen. Und eine Lungenembolie kann – ebenso wie ein Herzinfarkt infolge einer Embolie der Herzkranzgefäße – zum Tod führen.
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