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Stand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die einer Embolie zugrunde liegenden Ursachen sind nur teilweise geklärt. Es scheint, dass lediglich frische Blutgerinnsel (Thromben) zu einer Embolie führen können, da ihr Anteil an lockerem Material verhältnismäßig groß ist und sie noch nicht narbig verändert sind.
Die arterielle Embolie hat ihren Ursprung vor allem im linken Herzen. Für etwa 90 Prozent aller Embolien gelten Herzerkrankungen als Ursachen, wie zum Beispiel rheumatische Herzkrankheiten mit Vorhofflimmern, ein Herzinfarkt mit wandständigem Blutgerinnsel (Thrombus), eine Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut) oder ein Aneurysma (Ausweitung der Herzwand). Die Hauptschlagader (Aorta) oder andere große Arterien sind eher selten der Ausgangspunkt für eine Embolie.
Die venöse Embolie hat ihren Ursprung in einer Vene des großen Blutkreislaufs (Körperkreislauf), meist im Bereich der Beine. Der Pfropf (Embolus), der die unmittelbare Ursache für die Embolie ist, gelangt über das rechte Herz in die Lungenarterie und verursacht eine Lungenembolie (pulmonale Embolie), die je nach Größe des Embolus zum Tod führen kann.
Für die Entstehung einer Embolie kommen als Ursachen verschiedene Embolus-Typen infrage:
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